Die Troja Agonie

  • Theos an Einei - wenn es einen Gott gibt
    (ein griechisches Lied)

    Troja ist gefallen. Die Männer sind vernichtet - bis zum letzten Mann. Trojas Schätze tragen Griechen fort. Im Palast treibt man die Frauen des Königshauses zusammen. Denn: „die Frauen bezahlen den bittersten Lohn: zum Leben verdammte Beute der Lust der Sieger“.
    Mit letzter Kraft zwingt Kassandra Poseidon, den Meeresgott, Trojas Frauen in dieser letzten Stunde beizustehen. Doch was kann ein Gott dort machen, wo kein Tempel geblieben ist? Wo alles zerstört und nichts mehr heilig ist?
    Poseidon bleibt, um Zeuge zu sein, Zeuge der Unmenschlichkeit der Sieger.
    Doch auch für Frauen wird diese letzte Stunde zu einer Abrechnung mit der Vergangenheit, zum Dialog mit dem Gewissen und den Erinnerungen.
    In der „Troja-Agonie“ wird eine Vision zu Trojas Untergang gespielt, gesungen und getanzt.
    Zum Hintergrund der Geschichte.

    Aufführungen im April 2016.


    Eine Diplominszenierung des Abschlusssemesters 2015/16 der Theaterakademie Köln.
    Regie: Irina Miller

    Besetzung
    Menelaos: ...........................Manuel Schneider
    Odysseus:............................Dennis Fischer
    Hekabe:...............................Marie-Theres Jestädt
    Kassandra............................Milena Weber
    Andromache.........................Pia Stutzenstein
    Helena.................................Jacqueline Haid
    Hektor:.................................Jan-Martin Müller
    Poseidon:.............................Georgios Markou
    Polyxena:.............................Soraya Abtahi
    Regieassistenz: Soraya Abtahi/ Leonie Houber
    Licht: Gregor Weber, Yannick Hehlgans, Frederick Pecher
    Gesang: Lisa Glatz
    Kostüme: Marie-Theres Jestädt und Ensemble

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