Das Projekt Dialograum

Experimentelle Begegnungen
  • Wir möchten immer wieder neue "Kreuzungen" entstehen lassen - und experimentelle Begeg- nungen schaffen. Wir wollen christlichen Kult und Glauben mit Wissenschaft, gesellschaftlicher Wirklichkeit und anderen Themenbereichen konfrontieren. Bei uns können sich Bildende und Darstellende Kunst, Musik und neue Medien präsentieren und entfalten als Ausdruck zeitgenössischer Kultur.

    Ein in dieser Weise fortwährender Dialog ist unser Ziel.

    Konstruktive Spannungen

    Kunst und Religion stehen in wechselseitiger Beziehung. Beide brauchen „leere Räume“, in denen sie ihre ureigene Energie entfalten können. Wir öffnen dafür den Raum. Hier können sich Menschen mit ihren Konflikten, ihrer Suche nach gelingendem Leben und mit ihrem Potenzial zur Selbsttranszendenz intensiv einbringen. So entstehen konstruktive Spannungen. 

    Dies ist uns der wichtigste Aspekt für das Gelingen des Projekts. Er unterscheidet den Dialograum Sankt Helena von anderen, „neutralen“ Veranstaltungsräumen. 

    Künstlerisches Handeln soll die Dialogpartner dazu veranlassen, vermeintliche Gewissheiten zu überprüfen, die Sinne zu schärfen für ein neues Verstehen, zu Entdeckungen über die vermeintliche Wirklichkeit hinaus. 

    Als besonders geeignet erwiesen sich bisher

    • Kunstausstellungen und Performances
    • Klangexperimente mit alter und neuer Musik
    • Experimentelle Theateraufführungen und Tanz
    • Foren und Diskussionen zu brennenden Fragen
    • Spannende Versuche zur Interkulturalität

    Als Dialogpartner sind uns Künstlerinnen und Künstler willkommen ohne Rücksicht auf Konfessions- oder Religionszugehörigkeit. Ihre Beiträge sollen ausschließlich für die „Kreuzung an Sankt Helena“ entwickelt werden. 

Bornheimer Str. 130
53119 Bonn