Sankt Helena

Denkmal der Moderne
  • Einst als Kirche konzipiert, ist dieser Ort heute Kunst- und Kulturraum. Einzig der Altar - ein großer weißer Quader aus Carrara-Marmor - erinnert an die ursprüngliche Nutzung des kubischen Raumes. Die Architektur selbst trägt keine traditionellen Merkmale eines Sakral- raumes. Sie ist ganz der Moderne verpflichtet. Wie von selbst lädt sie ein zu Konzentration, zu Meditation und zur Kommunikation. 

    Sankt Helena gehört zur Gemeinde Sankt Petrus, die für den Unterhalt der Gebäude verantwortlich ist. Der Verein (Wir) nutzt den Dialograum unentgeltlich und ist für die Inhalte des dort realisierten Programms verantwortlich.

    Im Dialog 

    Schon zur Zeit der Erbauung von Sankt Helena im Jahr 1960 entstand hier eine „Kreuzung“: von reduktionistischer Kunstauffassung der moder- nen Architektur und den Ansprüchen eines Kirchenraumes, von Tradition und Avantgarde.

    Die beiden Architekten Emil Steffann und Nikolaus Rosiny brachten scheinbar Unvereinbares in einen Dialog miteinander.

     

    Ein Raum, der in seiner Leere 
    darauf wartet, dass Menschen ihn 
    mit ihrem Leben füllen.

    Experimentelle Begegnungen

    Wir möchten immer wieder neue "Kreuzungen" entstehen lassen - und experimentelle Begegnungen schaffen. Wir wollen christlichen Kult und Glauben mit Wissenschaft, gesellschaftlicher Wirklichkeit und anderen Themenbereichen konfrontieren. Bei uns können sich Bildende und Darstellende Kunst, Musik und neue Medien präsentieren und entfalten als Ausdruck zeitgenössischer Kultur. Als besonders geeignet erwiesen sich bisher

    • Kunstausstellungen und Performances
    • Klangexperimente mit alter und neuer Musik
    • Experimentelle Theateraufführungen und Tanz
    • Foren und Diskussionen zu brennenden Fragen
    • Spannende Versuche zur Interkulturalität


    Ein in dieser Weise fortwährender Dialog ist unser Ziel.

Bornheimer Str. 130
53119 Bonn